Atomstrom aus dem Ausland ist billiger

Offenbar ist es möglich, nahezu den gesamten Bedarf an Strom in Deutschland auch nach dem Wegfall der 7 vom Atommoratorium betroffenen Kernkraftwerke aus eigenen Ressourcen zu deken. Nur wirtschaftlich scheint es leider nicht zu sein. Die Stuttgarter Zeitung schreibt gestern in einem Artikel über eine Studie des Ökoinstituts, die sich mit der verfügbaren Strommenge aus heimischer Produktion beschäftigt:

Importe sind billiger als deutscher Strom
Klaus Zintz, aktualisiert am 06.04.2011 um 16:22 Uhr

Deutschland importiert seit der Stilllegung älterer Atomreaktoren mehr Strom – auch aus Frankreich, das weiter auf Atomkraft setzt.
Stuttgart – Die Ansage von Peter Altmaier ist deutlich: „Das Ziel ist, dass wir nicht den alten Atomstrom durch Atomstrom aus dem Ausland ersetzen wollen“, ließ der Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag am Dienstag in Berlin verlauten.

der ganze Artikel in der Stuttgarter Zeitung

Woher kommt der Strom nach dem Abschalten von 7 AKW’s?

Wer hätte das gedacht: Wenn wir sieben Kernkraftwerke vom Netz nehmen muss der fehlende Strom aus anderen Quellen bezogen werden! Und wie wird dieser Strom erzeugt? Natürlich auch mit Kernkraft, aber eben nicht mehr aus Deutschland, sondern aus Frankreich und Tschechien. Bleibt nur zu hoffen, dass niemand so naiv war zu glauben, dass die Abschaltung der deutschen Alt-AKWs sofort mit Strom aus regenerativen Quellen kompensiert werden konnte.

Mehr dazu bei FTD.de

Deutschland importiert nach AKW-Ende mehr Strom

Nach der vorläufigen Stilllegung von sieben Atomkraftwerken führt die Bundesrepublik mehr Elektrizität ein als aus. Nach Darstellung der Versorgungsunternehmen haben sich die Zuflüsse aus Frankreich und Tschechien sogar verdoppelt. Beide Länder setzen auf die Kernkraft.

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Ethikkommission nimm Arbeit auf

Die Welt beschäftigt sich heute mit der von Kanzlerin Merkel eingerichteten Ethikkommission. In dem Artikel wird vor allem auf die Meinung des Ex-Umweltministers und Leiters der Ethikkommission Klaus Töpfer eingegangen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ergebnisse der Diskussionen Früchte tragen und bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen ankommen.

Experten uneinig über Gefahren des Atomausstiegs

Eine rasche Energiewende schadet laut Atomkommission-Chef Töpfer der Wirtschaft nicht. Sein Stellvertreter Kleiner sieht dagegen Risiken.

Deutschland kann nach Ansicht des ehemaligen Bundesumweltministers Klaus Töpfer rasch aus der Kernenergie aussteigen, ohne negative Folgen für die Wirtschaft zu verursachen. Töpfer ist Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung, die heute ihre Arbeit aufnimmt.

den ganzen Artikel auf www.welt.de

Das gute alte Pro und Kontra Spiel

Die OTZ.de läßt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative ausgestrahlt.de, gegen Martin Lindner, FDP-Energieexperte, antreten und die Argumente für und wider dem Atomausstieg unter den Gesichtspunkten der Reaktorkatastrophe in Fukushima beleuchten. Interessant dabei ist, inzwischen scheint es keine Befürworter der langfristigen Nutzung der Kernenergie in Deutschland mehr zu geben. Es scheint, als würde nach Fukushima nur noch über das wie des Atomausstieges verhandelt.

Pro und Kontra: Atomausstieg sofort?

Die Katastrophe in Japan entfacht erneut die Diskussion um den sofortigen Abschied von der Kernenergie. Wir lassen Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiativ, und Martin Lindner, FDP-Energieexperte, zu Wort kommen…

weiter geht es bei der otz.de

Der BDI und die Gefahren des Atomausstieges

Das Hamburger Abendblatt beschäftigt sich mit den Aussagen zum Ausstieg aus der Nutztung der Kernkraft des BDI-Präsidenten Hans-Peter Keitel und des Chefs der Deustchen Energie Agentur Stephan Kohler. Beide mahnen zur Besonnenheit bei der Umsetzung des Atomausstiegs. Ein sofortiger Stopp der Nutzung der Kernkraft in Deutschland ist demnach nicht möglich. Björn Klusmann, Geschäftsfüherer des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, sieht hingegen Chancen sich bis 2020 vollständig von der Kernenergei zu verabschieden.

BDI-Chef: Atomausstieg gefährdet Wohlstand
Olaf Preuß

BDI-Chef Hans-Peter Keitel warnt Kanzlerin Merkel vor übereiltem Abschalten. Laut Studie des Öko-Instituts kann ab 2020 auf Kernkraft verzichtet werden.

Hamburg. Der Streit um die Zukunft der Atomkraft in Deutschland wird schärfer. Der Präsident des Industrieverbandes BDI, Hans-Peter Keitel, warnt die Bundesregierung vor einem übereilten Ausstieg aus der Nutzung der Kernspaltung: „Wir müssen unglaublich aufpassen, dass in der Diskussion um die Atomenergie unser wirtschaftlicher Erfolg nicht unter die Räder kommt“, sagte Keitel dem „Stern“. Er kritisierte vor allem die rasche Kehrtwende der Merkel-Regierung…

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